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FUCHS Saturnus Rally Velenje

FUCHS Saturnus Rally Velenje

Mit gemischten Gefühlen kehrten der Surheimer Hermann Gaßner und seine Beifahrerin Karin Thannhäuser (Ufering) aus dem Nordosten Sloweniens zurück. Rund um Velenje, rund 60 km nordöstlich von der Landeshauptstadt Ljubljana gelegen, fand der vierte Lauf zum Mitropa Rally Cup statt. Nach der Absage der Rally Saturnuns hatte der AMTK (Avto Moto Klub) Velenje die Prädikate mit übernommen und daher zählte diese Veranstaltung unter anderem auch zur FIA ERT (European Rally Trophy). Das hatte wiederum Nachteile für das bayerische Team, da der Mitsubishi Evo 10 in der R4 Version – nach nur drei Jahren Homologation – laut FIA (Federation Internationale Auotmobile, Dachorganisation des weltweiten Automobilsports) international nicht mehr erlaubt ist: Starten ja, Wertung international Nein! Dadurch erklärt sich auch die ungewöhnlich hohe Startnummer 25 am Auto von Gaßner. „Nachdem schon mehr als 20 Autos vor uns gefahren sind, hatten wir wesentlich mehr Split und Schotter auf der Strecke“ ärgerte sich Gaßner „und so mussten wir doch das eine oder andere Mal vorsichtiger fahren“.

Nach dem Showstart in der Innenstadt von Velenje stand auf der ersten Etappe nur noch der traditionelle Zuschauerrundkurs mit umgekehrter Startreihenfolge auf dem Programm. Auf dem sauberen Asphalt holten Gaßner/Thannhäuser die Bestzeit, was gut für die Stimmung und Motivation für den nächsten Tag war.

 

 

 

 

15 Wertungsprüfungen auf teilweise sehr engen Straßen mit vielen Kuppen und Kurven erwarteten    die 74 gestarteten Teams am nächsten Morgen. Der unberechenbare Asphalt und einige Schotterabschnitte verlangten den Piloten und ihren Fahrzeugen alles ab. Die – zumindest anfangs -  sommerlichen Temperaturen erschwerten die ohnehin nicht leichten Bedingungen.

 

Gaßner/Thannhäuser waren mit zweit-, dritt- und vierstschnellsten Zeiten immer noch in Reichweite eines Podiums. Plötzlich schlug das Wetter um und es folgte ein heftiger Gewitterregen vor Gaßner auf der 12. Wertungsprüfung. Damit war ein Podiumsplatz aus eigener Kraft nicht mehr erreichbar, da die Teilnehmer vorher noch auf trockener Straße über die Prüfungen gekommen waren. So blieb letztendlich der vierte Gesamtrang und zweite Platz in der Mitropa Rallye Cup Wertung. Die Ausfallquote von annähernd 50% - nur 38 Teams kamen in’s Ziel – unterstreicht diese höchst anspruchsvolle, schwierige aber auch sehr schöne Rallye. „Diesmal fehlte uns einfach das nötige Quäntchen Glück“ so ein etwas enttäuschter Hermann Gaßner „aber wir sind auf einem guten vierten Platz im Ziel und haben wichtige Punkte für den Mitropa Cup geholt“.

 

Glückwunsch auch an unsere Team-Kollegen Martin Kainz und Olaf Rachner. Nach dem erfolgreichen Roll out mit dem neuen Mitsubishi Evo IX aus dem Hause Gassner Motorsport bei der Voralpenrallye legten sie eine perfekte Performance hin und fuhren auf den sensationellen 8. Gesamtrang. (kartha)

 

So geht's . . . hier

 

2:40 Min. Video von Gassner/Thannhäuser FUCHS Saturnus Rally Velenje . . .  hier

 

Video "Highlights" 14 Minuten . . .  hier

 

zum Video (30 Min.) von "komik" . . . hier

 

zu den Fotos von Werner Schneider/Komarock Rallying & Mitropa Rally Cup  ... hier

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